DIN-Normen für Rohrbefestigungen: Welche Norm gilt für welche Anwendung?

Wer Rohrbefestigungen plant, spezifiziert oder beschafft, trifft schnell auf unterschiedliche DIN- und EN-Normen. Dabei gibt es nicht die eine Norm, die sämtliche Rohrschellen, Rohrhalter und Rohrlagerungen abdeckt. Welche Regel relevant ist, hängt von der Bauform, dem Einsatzgebiet und der Funktion innerhalb des Rohrleitungssystems ab.

Für industrielle Anwendungen sind unter anderem DIN 3567, DIN 3570, die Normenreihe DIN 3015, DIN 86026-1 sowie übergeordnete Regelwerke wie DIN EN 13480-3 relevant. Andere Normen gelten dagegen nur für bestimmte Branchen oder technische Anlagen.

Dieser Überblick zeigt Ihnen, welche DIN-Normen bei Rohrbefestigungen häufig eine Rolle spielen und worauf Sie bei ihrer Anwendung achten sollten.

Welche DIN-Normen gibt es für Rohrbefestigungen?

Zu den häufig relevanten Normen gehören:

NormGegenstandTypischer Anwendungsbereich
DIN 3567Rohrschellen für NW 20 bis 500industrielle Rohrbefestigung
DIN 3570Rundstahlbügel für Rohre von NW 20 bis 500Rohrleitungs- und Anlagenbau
DIN 3015-1Halterungsschellen in Blockform, leichte Reiheleichte Rohr- und Leitungsbefestigungen
DIN 3015-2Halterungsschellen in Blockform, schwere Reihehöher belastete Rohr- und Leitungsbefestigungen
DIN 3015-3Halterungsschellen in Blockform, Zweifachschellenparallele Leitungsbefestigung
DIN 86026-1Rohrschellen für Rohre DN 8 bis DN 1400Schiffbau
DIN EN 13480-3Konstruktion und Berechnung metallischer industrieller Rohrleitungenindustrielle Rohrleitungssysteme einschließlich Halterungen
DIN EN 806-4Installation von TrinkwasseranlagenGebäudetechnik und Trinkwasserinstallation
DIN 4109Schallschutz im Hochbauschalltechnische Anforderungen im Gebäude

Die Tabelle zeigt bereits: Einige Normen definieren konkrete Bauformen von Rohrbefestigungen. Andere behandeln das komplette Rohrleitungssystem und enthalten Anforderungen, die bei der Auslegung oder Anordnung der Befestigungen berücksichtigt werden müssen.

DIN 3567: Rohrschellen für industrielle Anwendungen

Die DIN 3567 beschreibt Rohrschellen für Nennweiten von NW 20 bis 500. Sie gehört zu den klassischen Normen für robuste metallische Rohrschellen und ist insbesondere im industriellen Rohrleitungs- und Anlagenbau relevant.

Bei steba werden Rohrschellen unter anderem nach DIN 3567 Form A gefertigt. Darüber hinaus sind Ausführungen nach Werksnorm, Kundenzeichnung sowie Sonder- und Zwischengrößen möglich.

Eine Rohrschelle nach DIN ist insbesondere dann sinnvoll, wenn eine standardisierte Bauform mit festgelegter Geometrie verlangt wird. Die Norm allein beantwortet jedoch noch nicht sämtliche Fragen zur konkreten Anwendung. Zusätzlich müssen beispielsweise Belastung, Rohrwerkstoff, Umgebung, Korrosionsschutz und die Art der Lagerung betrachtet werden.

DIN 3570: Rundstahlbügel für Rohrleitungen

Die DIN 3570 behandelt Rundstahlbügel für Rohre von NW 20 bis 500.

Rundstahlbügel werden im Rohrleitungs- und Anlagenbau unter anderem verwendet, um stehende oder hängende Rohrleitungen und andere runde Bauteile zu befestigen. Außerdem können sie Bestandteil von Konstruktionen sein, mit denen beispielsweise Rohrschlitten an Stahlprofilen befestigt werden.

Damit unterscheidet sich die Bauform deutlich von einer klassischen zweiteiligen Rohrschelle nach DIN 3567.

Für die Auswahl sollten Sie daher nicht nur auf den Rohrdurchmesser achten. Auch die vorgesehene Befestigungsart und die Kräfte, die über den Rundstahlbügel übertragen werden sollen, müssen zur Konstruktion passen.

DIN 3015: Halterungsschellen in Blockform

Die Normenreihe DIN 3015 gilt für Halterungsschellen in Blockform. Solche Schellen werden häufig für Rohr-, Hydraulik- und andere technische Leitungen eingesetzt.

Die Reihe ist in drei wesentliche Teile gegliedert.

DIN 3015-1 – leichte Reihe

DIN 3015-1 beschreibt Halterungsschellen in Blockform der leichten Reihe.

Sie kommen dort infrage, wo Rohre oder Leitungen kompakt befestigt werden sollen und die Anwendung der entsprechenden leichten Baureihe entspricht.

DIN 3015-2 – schwere Reihe

DIN 3015-2 behandelt die schwere Reihe.

Diese Bauform ist für Anwendungen vorgesehen, bei denen gegenüber der leichten Reihe eine entsprechend robustere Schellenausführung benötigt wird.

DIN 3015-3 – Zweifachschellen

DIN 3015-3 beschreibt Zweifachschellen. Damit lassen sich zwei Leitungen innerhalb einer gemeinsamen Schellenanordnung befestigen.

Wichtig ist die Abgrenzung zu groß dimensionierten Industrieschellen: DIN 3015 beschreibt eine spezielle Schellenbauart und ist nicht als allgemeine Norm für jede industrielle Rohrbefestigung zu verstehen.

DIN 86026-1: Rohrschellen für den Schiffbau

Für maritime Anwendungen ist die DIN 86026-1 von besonderer Bedeutung. Sie behandelt Rohrschellen für den Schiffbau und umfasst Rohrgrößen von DN 8 bis DN 1400.

Die Norm legt Maße und Werkstoffe für entsprechende Halterungsschellen mit Konsole fest. Sie ist damit klar auf den Einsatz auf Schiffen ausgerichtet.

steba fertigt Rohrschellen unter anderem nach DIN 86026-1 und produziert darüber hinaus individuelle Ausführungen für Schiffbau, Marineschiffe und Offshore-Anwendungen.

Bei maritimen Rohrbefestigungen spielen neben der eigentlichen Norm häufig weitere Anforderungen eine Rolle. Dazu gehören beispielsweise:

  • Werkstoffvorgaben
  • Korrosionsschutz
  • Einlagen
  • Dokumentationsanforderungen
  • Prüfzeugnisse
  • projektspezifische Abmessungen
  • Vorgaben von Werften, Betreibern oder Klassifikationsgesellschaften

Eine genormte Geometrie ist deshalb häufig nur ein Bestandteil der vollständigen technischen Spezifikation.

DIN EN 13480-3: Auslegung industrieller Rohrleitungen und ihrer Halterungen

Während DIN 3567 oder DIN 3015 konkrete Schellenbauformen beschreiben, betrachtet DIN EN 13480-3 die Konstruktion und Berechnung metallischer industrieller Rohrleitungen wesentlich umfassender.

Die aktuelle Ausgabe DIN EN 13480-3:2024-12 enthält unter anderem einen eigenen Abschnitt zu Rohrhalterungen sowie Anforderungen beziehungsweise Regelungen zur Auslegung, Prüfung und Dokumentation von Rohrhalterungen.

Für den industriellen Anlagen- und Rohrleitungsbau ist diese Unterscheidung wichtig:

Eine Rohrschelle kann geometrisch einer Produktnorm entsprechen, während gleichzeitig die gesamte Lager- und Befestigungskonstruktion entsprechend den Belastungen des Rohrleitungssystems ausgelegt werden muss.

Berücksichtigt werden können beispielsweise:

  • Eigengewicht der Rohrleitung
  • Gewicht des Mediums
  • Dämmungen und Anbauteile
  • thermische Längenänderungen
  • Kräfte an Festpunkten
  • Führungs- und Gleitkräfte
  • dynamische Lasten
  • Anschluss an die Tragkonstruktion
  • zulässige Spannungen und Verformungen

Bei komplexeren Anlagen sollten Sie eine Rohrbefestigung deshalb nicht isoliert betrachten. Sie ist Bestandteil des gesamten statischen und funktionalen Rohrleitungskonzepts.

Mehr zu den verschiedenen Komponenten finden Sie im Bereich Rohrbefestigung.

Welche Norm gilt für Rohrhalter?

Für Rohrhalter gibt es ebenfalls nicht automatisch eine einzelne DIN-Norm, nach der jede Konstruktion aufgebaut sein muss.

Rohrhalter können sehr unterschiedlich ausgeführt sein und unter anderem aus einer Rohrschelle, einem Steg, einem Profil, Anschlussplatten und weiteren Konstruktionsteilen bestehen.

Die passende Vorgabe ergibt sich daher aus:

  • Bauform
  • Rohrleitungssystem
  • Branche
  • Belastung
  • Werkstoff
  • Anschlusskonstruktion
  • Kunden- oder Werksnorm
  • übergeordnetem Regelwerk

steba fertigt Rohrhalter beispielsweise nach Werksnorm, Kundenzeichnung oder projektspezifischer Vorgabe. Das ermöglicht auch Konstruktionen, für die keine passende genormte Standardausführung verfügbar ist.

Welche Norm gilt für Rohrschlitten?

Auch Rohrschlitten lassen sich nicht pauschal einer einzigen DIN-Produktnorm zuordnen.

Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Rohrleitungen zu tragen und gleichzeitig definierte Bewegungen zu ermöglichen. Besonders bei thermisch beanspruchten Rohrleitungen muss berücksichtigt werden, welchen Bewegungsweg der Schlitten aufnehmen soll und welche Kräfte auf Auflager, Führungen und Tragkonstruktion wirken.

Bei der Auslegung spielen daher insbesondere folgende Größen eine Rolle:

  • Rohrdurchmesser
  • Gewicht
  • Bauhöhe
  • Isolierungsstärke
  • Gleitweg
  • Reibung
  • Führungsfunktion
  • Abhebesicherung
  • Werkstoff
  • Oberflächenschutz
  • auftretende Lasten

Ein Bauteil wird außerdem nicht allein dadurch zu einem statisch geeigneten Festpunkt, dass es angeschweißt oder verschraubt wird. Die komplette Konstruktion muss für die auftretenden Kräfte ausgelegt sein.

DIN EN 806-4: Rohrbefestigungen in Trinkwasserinstallationen

Für Trinkwasserinstallationen in Gebäuden ist DIN EN 806-4 relevant.

Die Norm behandelt die Installation von Trinkwasseranlagen und berücksichtigt dabei unter anderem die Verlegung und Befestigung von Rohrleitungen. Dazu gehören Aspekte wie thermische Bewegungen, Werkstoffkombinationen und empfohlene maximale Befestigungsabstände für metallische Rohrleitungen.

Damit richtet sich DIN EN 806-4 an einen anderen Einsatzbereich als typische Industrieschellennormen wie DIN 3567 oder DIN 86026-1.

Bei einer Rohrleitung in einer Industrieanlage sollten Normen für die Gebäudetrinkwasserinstallation daher nicht ohne Prüfung auf die jeweilige Anwendung übertragen werden.

DIN 4109: Schallschutz ist keine Rohrschellen-Produktnorm

Im Zusammenhang mit Rohrschellen wird häufig auch die DIN 4109 genannt. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Produktnorm, die Abmessungen einer bestimmten Rohrschelle festlegt.

DIN 4109 behandelt den Schallschutz im Hochbau.

Für Rohrbefestigungen kann sie relevant werden, wenn Körperschall aus Rohrleitungen nicht unzulässig auf Baukörper übertragen werden darf. In solchen Anwendungen können beispielsweise schallentkoppelte Befestigungen oder geeignete Einlagen erforderlich sein.

Bei industriellen Rohrbefestigungen außerhalb des Hochbaus stehen dagegen häufig andere Anforderungen im Vordergrund.

DIN 1592 und DIN 1593 nicht mit allgemeinen Industrieschellen verwechseln

Die Normen DIN 1592 und DIN 1593 werden in Übersichten zu Rohrschellen teilweise als allgemeine Schellennormen aufgeführt. Tatsächlich ist ihr Anwendungsbereich deutlich spezieller.

DIN 1592 behandelt schwere einlaschige Rohrschellen aus Stahl mit Anzugmöglichkeit für Schienenfahrzeuge.

DIN 1593 gilt entsprechend für schwere zweilaschige Rohrschellen für Schienenfahrzeuge.

Für eine allgemeine industrielle Rohrleitung sollten diese Normen deshalb nicht allein aufgrund der Bezeichnung „Rohrschelle“ als passende Vorgabe angenommen werden.

Gerade bei Normen ist der konkrete Titel und Anwendungsbereich wichtiger als eine oberflächliche Zuordnung nach Produktnamen.

Reicht eine DIN-Norm für die Auswahl einer Rohrbefestigung aus?

Nein. Eine DIN-konforme Bauform stellt noch nicht sicher, dass eine Rohrbefestigung für jeden Lastfall und jede Umgebung geeignet ist.

Bei der Auswahl sollten Sie zusätzlich mindestens folgende Punkte prüfen:

  1. Rohrdurchmesser und Rohrwerkstoff
    Schelle und Rohr müssen geometrisch und werkstofftechnisch zusammenpassen.
  2. Belastung
    Eigengewicht, Medium, Dämmung, Armaturen und weitere Lasten müssen berücksichtigt werden.
  3. Bewegung der Rohrleitung
    Temperaturänderungen können erhebliche Längsbewegungen erzeugen.
  4. Lagerfunktion
    Es muss feststehen, ob ein Festpunkt, Führungspunkt, Gleitlager oder eine einfache Befestigung benötigt wird.
  5. Umgebungsbedingungen
    Feuchtigkeit, Chemikalien, Seeluft und Außenbewitterung beeinflussen Werkstoff und Korrosionsschutz.
  6. Tragkonstruktion
    Auch die Verbindung zur Stahlkonstruktion, Konsole oder zum Bauwerk muss für die auftretenden Kräfte geeignet sein.
  7. Dokumentationsanforderungen
    Je nach Projekt können Materialzeugnisse, Chargenkennzeichnung und weitere Nachweise gefordert sein.

Die Norm ist damit ein wichtiger Ausgangspunkt, ersetzt aber keine projektspezifische technische Prüfung.

DIN-Norm, Werksnorm oder Sonderanfertigung?

Nicht jede Rohrbefestigung lässt sich sinnvoll mit einem Standardbauteil lösen.

Eine DIN-Ausführung bietet sich an, wenn die genormte Bauform und die definierten Abmessungen zur Konstruktion passen. In vielen Industrieprojekten bestehen jedoch zusätzliche Anforderungen.

Das kann beispielsweise der Fall sein bei:

  • ungewöhnlichen Rohrdurchmessern
  • Sonder- und Zwischengrößen
  • hohen Lasten
  • begrenztem Einbauraum
  • besonderen Steg- oder Anschlussmaßen
  • abweichenden Materialstärken
  • speziellen Edelstahlqualitäten
  • projektspezifischem Korrosionsschutz
  • zusätzlichen Gleit- oder Führungsfunktionen
  • besonderen Dokumentationsvorgaben

Für solche Fälle fertigt steba Sonderanfertigungen im Rohrleitungsbau nach Zeichnung, Muster, Werksnorm oder abgestimmter technischer Vorgabe.

So kann eine standardisierte Rohrbefestigung gezielt ergänzt oder durch eine projektspezifische Konstruktion ersetzt werden.

Welche DIN-Norm ist für Ihre Rohrbefestigung die richtige?

Die richtige Norm richtet sich vor allem nach der Bauform und dem Einsatzbereich.

Für klassische industrielle Rohrschellen ist häufig DIN 3567 relevant. Rundstahlbügel werden durch DIN 3570 beschrieben. Blockschellen werden über die Normenreihe DIN 3015 unterschieden. Im Schiffbau spielt unter anderem DIN 86026-1 eine wichtige Rolle. Bei metallischen industriellen Rohrleitungssystemen muss darüber hinaus die Auslegung der gesamten Halterung im Kontext von DIN EN 13480-3 betrachtet werden.

Prüfen Sie deshalb zuerst, welche Funktion die Rohrbefestigung übernehmen soll. Erst anschließend sollte entschieden werden, ob eine DIN-Ausführung, eine Werksnorm oder eine individuelle Konstruktion die passende Lösung darstellt.

Rohrbefestigungen nach DIN und Kundenvorgabe von steba

steba fertigt Rohrschellen, Rohrhalter, Rohrschlitten und individuelle Rohrbefestigungen für industrielle und maritime Anwendungen.

Je nach Produkt und Projekt erfolgt die Herstellung nach DIN, Werksnorm, Zeichnung oder kundenspezifischer technischer Vorgabe. Für Rohrschellen sind unter anderem Ausführungen nach DIN 3567 Form A und DIN 86026-1 verfügbar.

Darüber hinaus können Werkstoffe, Abmessungen und Oberflächen an die Einsatzbedingungen angepasst werden. Zum regelmäßig verarbeiteten Werkstoffspektrum gehören verschiedene Baustähle und Edelstahlqualitäten. Auch Sondergrößen und individuelle Konstruktionen sind realisierbar.

Wenn Sie eine Rohrbefestigung spezifizieren möchten, senden Sie möglichst Rohrdurchmesser, Bauform, Lasten, Werkstoff, gewünschte Oberfläche, Stückzahl und vorhandene Zeichnungen mit. So lässt sich gezielt prüfen, welche Norm oder individuelle Ausführung für Ihr Projekt geeignet ist.

Häufige Fragen zu DIN-Normen für Rohrbefestigungen

Welche DIN gilt für Rohrschellen?

Das hängt von der Bauform und Anwendung ab. DIN 3567 beschreibt Rohrschellen für NW 20 bis 500. Blockschellen werden unter anderem durch DIN 3015 geregelt. DIN 86026-1 gilt für bestimmte Rohrschellen im Schiffbau.

Was ist DIN 3567?

DIN 3567 ist eine Norm für Rohrschellen im Bereich NW 20 bis 500. Sie wird unter anderem für robuste Rohrbefestigungen im industriellen Rohrleitungs- und Anlagenbau verwendet.

Was ist der Unterschied zwischen DIN 3567 und DIN 3015?

DIN 3567 und DIN 3015 beschreiben unterschiedliche Schellenbauformen. DIN 3015 behandelt Halterungsschellen in Blockform und unterteilt diese unter anderem in leichte, schwere und Zweifachschellen. DIN 3567 beschreibt klassische Rohrschellen für größere Rohrnennweiten.

Welche DIN gilt für Rundstahlbügel?

Rundstahlbügel für Rohre von NW 20 bis 500 werden in DIN 3570 behandelt.

Welche DIN gilt für Rohrschellen im Schiffbau?

DIN 86026-1 behandelt Rohrschellen für den Schiffbau für Rohre von DN 8 bis DN 1400.

Gibt es eine allgemeine DIN für alle Rohrbefestigungen?

Nein. Rohrbefestigungen unterscheiden sich hinsichtlich Bauform, Funktion und Einsatzgebiet. Neben Produktnormen können übergeordnete Regelwerke für das komplette Rohrleitungssystem gelten.

Welche Norm ist bei industriellen Rohrleitungen wichtig?

Für metallische industrielle Rohrleitungen ist DIN EN 13480 von hoher Bedeutung. Teil 3 behandelt Konstruktion und Berechnung und umfasst auch Rohrhalterungen.

Muss eine Rohrbefestigung immer einer DIN-Norm entsprechen?

Nicht jede Rohrbefestigung wird nach einer konkreten DIN-Produktnorm gefertigt. In Industrieprojekten kommen auch Werksnormen, Kundenzeichnungen und individuell ausgelegte Sonderkonstruktionen zum Einsatz. Maßgeblich sind die technischen und vertraglichen Anforderungen des jeweiligen Projekts.

Kann steba Rohrbefestigungen nach Zeichnung fertigen?

Ja. steba fertigt Rohrschellen, Rohrhalter, Rohrschlitten und weitere Rohrbefestigungen nach Zeichnung, Werksnorm, Muster oder abgestimmter projektspezifischer Vorgabe.