Gummitechnik für Industrie und Maschinenbau
Die steba GmbH bietet Gummitechnik und Elastomerprodukte für industrielle Anwendungen. Gemeinsam mit unserem spezialisierten Partner Martan Gummi liefern wir Gummiplatten, Gummizuschnitte, Elastomerprofile, Formteile, Schwingungsdämpfer und individuell gefertigte Gummiteile nach Zeichnung.
Technische Elastomere übernehmen in Maschinen und Anlagen unterschiedliche Aufgaben. Sie dichten Bauteile ab, dämpfen Schwingungen, reduzieren Geräusche, schützen Oberflächen, gleichen Toleranzen aus und widerstehen je nach Werkstoff Ölen, Wasser, Chemikalien, Witterung oder hohen Temperaturen.
Das Leistungsspektrum reicht vom einfachen Zuschnitt über Prototypen und Kleinserien bis zu wiederkehrenden Serienproduktionen. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl eines geeigneten Elastomers und berücksichtigen dabei Medium, Temperatur, mechanische Belastung, Härte, Einbausituation und geforderte Lebensdauer. Weitere technische Produktbereiche finden Sie auf der Übersichtsseite Industrietechnik.
Unsere Leistungen in der Gummitechnik
Gummiteile müssen hinsichtlich Material, Geometrie und mechanischer Eigenschaften exakt zur Anwendung passen. Deshalb umfasst unser Angebot sowohl standardisierte Elastomerprodukte als auch individuelle Bauteile nach Zeichnung, Muster oder technischer Spezifikation.
Unser Leistungsspektrum umfasst unter anderem:
- Gummiteile nach Zeichnung
- Elastomerformteile nach Kundenvorgabe
- Gummiplatten und Gummimatten
- Gummizuschnitte nach Maß
- Gummistreifen und Stanzteile
- Gummiprofile und Dichtprofile
- Schwingungsdämpfer und Gummipuffer
- Maschinenfüße und elastische Auflagen
- Gummi-Metall-Verbindungen
- Rollen und Räder aus Elastomeren
- Verschleißteile aus PUR und Vulkollan®
- Zellkautschuk- und Moosgummiteile
- selbstklebend ausgerüstete Gummiteile
- Prototypen und Musterteile
- Einzelteile, Kleinserien und Serienfertigung
Je nach Bauteil, Material und Stückzahl kommen unterschiedliche Herstellungs- und Bearbeitungsverfahren zum Einsatz. Ziel ist eine funktionsgerechte und wirtschaftliche Lösung, die ohne unnötige Nacharbeit in Ihre Maschine, Anlage oder Baugruppe integriert werden kann.
Gummiteile nach Zeichnung und Kundenvorgabe
Viele Elastomerbauteile werden speziell für eine bestimmte Einbausituation entwickelt. Wir fertigen Gummiteile auf Grundlage technischer Zeichnungen, CAD-Daten, Skizzen, vorhandener Muster oder konkreter technischer Anforderungen.
Individuell festgelegt werden können unter anderem:
- Außen- und Innenkonturen
- Länge, Breite und Höhe
- Durchmesser und Wandstärken
- Bohrungen und Aussparungen
- Nuten und Dichtgeometrien
- Material und Elastomerqualität
- Shore-Härte
- Farbe
- Oberflächenstruktur
- Gewebe- oder Metalleinlagen
- selbstklebende Ausrüstung
- Toleranzen
- Stückzahl und Lieferform
Bereits während der technischen Klärung prüfen wir, ob Werkstoff, Geometrie, Härte und Fertigungsverfahren sinnvoll miteinander kombiniert sind. Dies ist besonders wichtig, weil Elastomere bei Druck, Zug, Temperatur und langfristiger Belastung anders reagieren als metallische oder thermoplastische Werkstoffe.
Gummiplatten, Gummimatten und Zuschnitte
Gummiplatten und Gummimatten bilden die Grundlage für zahlreiche technische Bauteile. Sie werden als Flächendichtung, Schutzauflage, Dämpfungselement, Verschleißschutz, Zwischenlage oder rutschhemmende Unterlage eingesetzt.
Aus Plattenmaterial fertigen wir unter anderem:
- rechteckige und konturierte Zuschnitte
- Ringe und Flansche
- Streifen und Bahnen
- Auflagen und Zwischenlagen
- Maschinenschutzmatten
- Verschleißschutzplatten
- Dämpfungsplatten
- Flachdichtungen
- selbstklebende Zuschnitte
- individuelle Stanzteile
Die Auswahl richtet sich nach Materialqualität, Dicke, Härte, Oberfläche und späterer Beanspruchung. Gummiplatten können je nach Anwendung geschnitten, gestanzt, wasserstrahlgeschnitten, geschliffen, gebohrt oder mit einer Klebeschicht versehen werden.
Gummiprofile und Dichtprofile
Gummiprofile werden eingesetzt, um Kanten zu schützen, Spalte abzudichten, Bauteile elastisch zu lagern oder Bewegungen auszugleichen. Neben Standardprofilen sind auch kundenspezifische Profilquerschnitte für wiederkehrende Bedarfe möglich.
Typische Ausführungen sind:
- Vollgummiprofile
- Moosgummiprofile
- Zellkautschukprofile
- U-Profile
- L-Profile
- T-Profile
- Rundprofile
- Vierkantprofile
- Hohlkammerprofile
- Kantenschutzprofile
- Klemmprofile
- individuelle Extrusionsprofile
Werkstoff, Querschnitt und Härte werden entsprechend der benötigten Rückstellkraft, Dichtwirkung, Temperaturbeständigkeit und Umgebungsbelastung ausgewählt.
Elastomerformteile
Formteile aus Gummi oder Polyurethan werden eingesetzt, wenn einfache Zuschnitte oder Standardprofile die benötigte Funktion nicht erfüllen. Durch werkzeuggebundene Fertigungsverfahren lassen sich komplexe Konturen, unterschiedliche Wandstärken, Funktionsflächen und integrierte Befestigungselemente realisieren.
Typische Elastomerformteile sind:
- Puffer und Anschläge
- Faltenbälge und Manschetten
- Membranen
- Abdeckkappen
- Schutztüllen
- Kupplungselemente
- Rollen und Laufräder
- elastische Lagerungen
- Gummi-Metall-Elemente
- individuelle Gehäuse- und Verbindungsteile
Für Prototypen oder kleine Stückzahlen können abhängig von Geometrie und Material auch werkzeugarme oder mechanische Fertigungsverfahren eingesetzt werden. Bei wiederkehrenden Serien wird die wirtschaftlich geeignete Werkzeug- und Fertigungslösung gewählt.
Schwingungsdämpfer, Puffer und elastische Lagerungen
Schwingungen und Stöße können Maschinen, Bauteile und angeschlossene Konstruktionen langfristig belasten. Elastomerbauteile nehmen Bewegungsenergie auf, reduzieren Körperschall und begrenzen die Übertragung von Vibrationen.
Typische Lösungen sind:
- Gummipuffer
- Maschinenfüße
- Schwingmetalle
- Gummi-Metall-Puffer
- elastische Unterlagen
- Anschlagpuffer
- Feder- und Lagerelemente
- Antivibrationsmatten
- Stoßschutzprofile
Bei der Auslegung müssen Belastung, Bewegungsrichtung, Frequenz, gewünschte Dämpfung, Einbauraum und Umgebungsbedingungen berücksichtigt werden. Auch die Härte und Geometrie des Elastomers beeinflussen das Verformungs- und Rückstellverhalten.
Werkstoffe für die Gummitechnik
Elastomere unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Medienbeständigkeit, Temperaturbereich, Witterungsverhalten, mechanischer Belastbarkeit und Elastizität. Deshalb muss die Auswahl immer anhand der tatsächlichen Einsatzbedingungen erfolgen.
| Werkstoff | Wichtige Eigenschaften | Typische Anwendungen |
|---|---|---|
| EPDM | Sehr gute Witterungs-, Ozon- und Wasserbeständigkeit | Außenanwendungen, Wassertechnik, Profile und Dichtungen |
| NBR | Gute Beständigkeit gegenüber Ölen, Fetten und vielen Kraftstoffen | Maschinenbau, Hydraulik, Pneumatik und ölbelastete Bauteile |
| SBR | Wirtschaftlich, abriebfest und mechanisch belastbar | Gummiplatten, Matten, Auflagen und allgemeine Industrieanwendungen |
| NR | Hohe Elastizität, Reißfestigkeit und dynamische Belastbarkeit | Schwingungselemente, Verschleißteile und stark bewegte Bauteile |
| CR | Gute Witterungsbeständigkeit und ausgewogene technische Eigenschaften | Profile, Schläuche, Schutzteile und Außenanwendungen |
| FKM | Hohe Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit | Chemische Anlagen, Motoren und anspruchsvolle Medienkontakte |
| Silikon | Sehr gute Temperaturbeständigkeit und hohe Flexibilität | Lebensmitteltechnik, Medizintechnik und thermisch belastete Anwendungen |
| PUR | Sehr abriebfest, belastbar und in unterschiedlichen Härten verfügbar | Rollen, Räder, Puffer und Verschleißteile |
| Vulkollan® | Hohe dynamische Belastbarkeit und ausgezeichnete Verschleißfestigkeit | Schwer belastete Rollen, Räder und technische Formteile |
| Zellkautschuk | Geschlossenzellig, kompressibel und gegen Feuchtigkeit abdichtend | Dichtstreifen, Zwischenlagen und selbstklebende Zuschnitte |
| Moosgummi | Weich, elastisch und gut an unregelmäßige Flächen anpassbar | Profile, Abdichtungen, Polsterungen und Kantenschutz |
Die genannten Eigenschaften dienen der ersten Orientierung. Entscheidend ist immer die konkrete Materialqualität und Rezeptur. Beständigkeit, Zulassungen, Härte und Temperaturbereich können sich innerhalb einer Werkstoffgruppe unterscheiden.
EPDM für Wasser, Witterung und Außenbereiche
EPDM besitzt eine sehr gute Beständigkeit gegenüber Ozon, UV-Strahlung und Witterung. Der Werkstoff wird deshalb häufig für außenliegende Dichtungen, Profile, Wasseranwendungen und technische Bauteile verwendet.
Auch gegenüber Wasser, Heißwasser und verschiedenen polaren Medien bietet EPDM je nach Qualität gute Eigenschaften. Für Anwendungen mit Mineralölen, Kraftstoffen oder vielen ölhaltigen Medien ist EPDM dagegen in der Regel nicht geeignet.
NBR für Öle, Fette und Maschinenbau
NBR gehört zu den wichtigsten Elastomeren im Maschinen- und Anlagenbau. Das Material bietet eine gute Beständigkeit gegenüber Mineralölen, Fetten und vielen kraftstoffnahen Medien.
Typische Anwendungen sind Dichtungen, Manschetten, Schläuche, Formteile und elastische Komponenten in Hydraulik-, Pneumatik- und Maschinenbausystemen. Für dauerhafte Außenanwendungen mit starker Ozon- und UV-Belastung sind andere Werkstoffe häufig besser geeignet.
FKM für hohe Temperaturen und aggressive Medien
FKM wird eingesetzt, wenn hohe Temperaturen, aggressive Chemikalien oder besonders anspruchsvolle Betriebsbedingungen zusammenkommen. Der Werkstoff bietet eine hohe Beständigkeit gegenüber zahlreichen Ölen, Kraftstoffen und Chemikalien.
Aufgrund der höheren Materialkosten wird FKM vor allem dort verwendet, wo wirtschaftlichere Elastomere die geforderte Standzeit oder Betriebssicherheit nicht erreichen.
Silikon für Temperatur und hygienische Anwendungen
Silikon bleibt über einen breiten Temperaturbereich flexibel und ist in unterschiedlichen Farben, Härten und Qualitäten verfügbar. Spezielle Silikonqualitäten können für Anwendungen in der Lebensmittel- oder Medizintechnik geeignet sein.
Bei starkem Abrieb oder hoher mechanischer Dauerbelastung sind andere Elastomere häufig belastbarer. Die Auswahl muss deshalb sowohl thermische als auch mechanische Anforderungen berücksichtigen.
PUR und Vulkollan® für Verschleißteile
Polyurethan-Elastomere zeichnen sich durch eine hohe Abrieb- und Verschleißfestigkeit aus. Sie werden häufig für Rollen, Räder, Abstreifer, Puffer, Führungen und andere mechanisch stark beanspruchte Bauteile eingesetzt.
Vulkollan® ist ein leistungsfähiger Polyurethanwerkstoff für hohe dynamische und mechanische Belastungen. Er eignet sich insbesondere für Rollen, Räder und Formteile, bei denen Tragfähigkeit, Rückstellverhalten und Verschleißfestigkeit zusammenkommen.
Zellkautschuk und Moosgummi
Zellkautschuk besitzt überwiegend geschlossene Zellen. Das Material wird häufig als kompressible Abdichtung, Zwischenlage, Schutzstreifen oder selbstklebender Zuschnitt eingesetzt. Die geschlossene Zellstruktur erschwert das Eindringen von Wasser und Luft.
Moosgummi besitzt eine weichere, elastische Struktur und lässt sich gut an unregelmäßige Flächen anpassen. Typische Anwendungen sind Profile, Kantenschutz, Polsterungen und leichte Abdichtungsaufgaben.
Den richtigen Elastomerwerkstoff auswählen
Die Materialauswahl sollte nicht allein anhand des Werkstoffnamens oder des Preises erfolgen. Entscheidend ist das Zusammenspiel aller Betriebsbedingungen.
Zu den wichtigsten Auswahlkriterien gehören:
- Art des Mediums
- Konzentration und Einwirkdauer
- Betriebs- und Spitzentemperatur
- Druck und Verpressung
- statische oder dynamische Belastung
- Abrieb und Verschleiß
- Witterungs-, UV- und Ozonbelastung
- gewünschte Elastizität
- Shore-Härte
- Rückstellverhalten
- Druckverformungsrest
- Bauteilgeometrie
- Kontakt mit Lebensmitteln oder Trinkwasser
- notwendige Zulassungen und Dokumentationen
- Stückzahl und Wirtschaftlichkeit
Eine Werkstoffbezeichnung allein garantiert noch keine Eignung. Beispielsweise sind nicht automatisch alle EPDM-, NBR- oder Silikonqualitäten für Lebensmittelkontakt, Trinkwasser oder bestimmte chemische Medien zugelassen. Entscheidend ist die konkret geprüfte Materialmischung.
Shore-Härte und mechanische Eigenschaften
Die Shore-Härte beschreibt den Widerstand eines Elastomers gegen das Eindringen eines Prüfkörpers. Sie beeinflusst unter anderem Verformung, Rückstellkraft, Dichtverhalten und mechanische Belastbarkeit.
Weiche Elastomere passen sich häufig besser an unebene Flächen an und benötigen eine geringere Kraft zur Verformung. Härtere Qualitäten bieten eine höhere Formstabilität und können bei mechanisch belasteten Bauteilen vorteilhaft sein.
Die Härte darf jedoch nicht isoliert betrachtet werden. Auch Zugfestigkeit, Reißdehnung, Weiterreißfestigkeit, Abrieb, Druckverformungsrest und Alterungsverhalten beeinflussen die Funktion des Bauteils.
Fertigungsverfahren für Gummiteile
Welches Fertigungsverfahren geeignet ist, hängt von Material, Geometrie, Toleranzen und Stückzahl ab. Zu den möglichen Verfahren gehören:
- Schneiden und Plotten
- Stanzen
- Wasserstrahlschneiden
- Spalten und Schleifen
- Extrudieren von Profilen
- Formpressen
- Spritzpressen
- Spritzgießen
- Vulkanisieren
- Verkleben
- Kaschieren
- Verbinden mit Metallteilen
- selbstklebende Ausrüstung
- Montage von Baugruppen
Zuschnitte und Stanzteile lassen sich häufig ohne aufwendiges Formwerkzeug herstellen und eignen sich deshalb auch für kleinere Stückzahlen. Komplexe Formteile und Profile erfordern abhängig von Geometrie und Menge ein individuelles Werkzeug.
Gummi-Metall-Verbindungen
Bei Gummi-Metall-Teilen wird ein Elastomer dauerhaft mit einem metallischen Träger oder Befestigungselement verbunden. Dadurch lassen sich elastische und tragende Funktionen in einem Bauteil kombinieren.
Typische Anwendungen sind Schwingungsdämpfer, Maschinenlager, Anschlagpuffer, Kupplungselemente und elastische Befestigungen. Metallteil, Elastomer, Haftsystem und Vulkanisationsprozess müssen dabei aufeinander abgestimmt sein.
Ergänzende metallische Konstruktionen und Bauteile nach Zeichnung fertigt steba im Bereich Sonderanfertigungen.
Abgrenzung zwischen Gummitechnik und Dichtungstechnik
Die Gummitechnik umfasst das gesamte Spektrum technischer Elastomerprodukte. Dazu zählen neben Dichtungen insbesondere Gummiplatten, Profile, Matten, Formteile, Puffer, Rollen, Verschleißteile und Schwingungselemente.
Die Dichtungstechnik konzentriert sich dagegen gezielt auf die Abdichtung zwischen Bauteilen und Medien. Dort stehen Dichtungsgeometrie, Flächenpressung, Druck, Leckagesicherheit sowie statische und dynamische Dichtfunktionen im Vordergrund.
Beide Bereiche überschneiden sich bei Gummidichtungen, verfolgen jedoch unterschiedliche Schwerpunkte. Gummitechnik ist der breitere Werkstoff- und Produktbereich, während Dichtungstechnik eine konkrete technische Funktion beschreibt.
Typische Produkte aus der Gummitechnik
Elastomerprodukte werden in Maschinen und Anlagen zum Abdichten, Dämpfen, Schützen, Fördern, Führen und Ausgleichen eingesetzt. Häufig benötigte Produkte sind:
- Gummiplatten und Gummimatten
- Gummizuschnitte nach Maß
- Gummistreifen
- Gummiprofile
- Kantenschutzprofile
- Gummiformteile
- Gummipuffer
- Schwingungsdämpfer
- Maschinenfüße
- Rollen und Räder
- Abstreifer
- Manschetten
- Faltenbälge
- Membranen
- elastische Auflagen
- Verschleißschutzteile
- Gummi-Metall-Elemente
- individuelle Elastomerteile nach Zeichnung
Prototypen, Kleinserien und Serienfertigung
Die Fertigungsmöglichkeiten reichen vom einzelnen Musterteil bis zur wiederkehrenden Serienproduktion. Prototypen ermöglichen es, Material, Geometrie, Härte und Einbausituation unter realistischen Bedingungen zu prüfen.
Nach erfolgreicher Erprobung können Werkzeugkonzept, Fertigungsverfahren und Materialeinsatz für größere Stückzahlen optimiert werden. Dadurch entstehen wirtschaftliche Serienlösungen mit reproduzierbaren Eigenschaften.
Gummitechnik für unterschiedliche Branchen
Technische Elastomerprodukte kommen in nahezu allen Industriezweigen zum Einsatz. Typische Anwendungsbereiche sind:
- Maschinenbau
- Anlagenbau
- Fördertechnik und Automation
- Lebensmittelindustrie
- Verpackungstechnik
- Fahrzeugbau
- Chemische Industrie
- Wasser- und Abwassertechnik
- Öl- und Gasindustrie
- Energietechnik
- Schiffbau
- Offshore
- Papierindustrie
- Gebäudetechnik
- Instandhaltung und Wartung
Im Maschinenbau stehen häufig Ölbeständigkeit, Abriebfestigkeit und Schwingungsdämpfung im Mittelpunkt. In der Lebensmittelindustrie sind geeignete Materialqualitäten und dokumentierte Konformitäten entscheidend. Die chemische Industrie benötigt eine hohe Medienbeständigkeit, während im Außenbereich vor allem Ozon-, UV- und Witterungsbeständigkeit relevant sind.
Gummitechnik innerhalb kompletter Industrielösungen
Elastomerprodukte werden häufig mit Bauteilen aus Kunststoff oder Metall kombiniert. Deshalb verbindet steba die Gummitechnik mit weiteren technischen Leistungsbereichen:
- Dichtungstechnik für statische und dynamische Abdichtungen
- Kunststofftechnik für Halbzeuge, Zuschnitte und Kunststoffteile nach Zeichnung
- Industriebedarf für ergänzende technische Produkte
- Sonderanfertigungen für individuelle Metall- und Konstruktionsteile
- Rohrbefestigung für Rohrschellen, Rohrhalter und Rohrschlitten
Diese Verbindung ermöglicht abgestimmte Lösungen, bei denen beispielsweise Elastomereinlagen, Kunststoffgleitflächen, Metallhalterungen und Dichtungselemente gemeinsam betrachtet werden.
Gummitechnik mit Martan Gummi
Für Elastomerprodukte und Gummibearbeitung arbeitet steba eng mit Martan Gummi zusammen. Der spezialisierte Partner bietet ein breites Spektrum technischer Gummiwerkstoffe sowie Fertigungsmöglichkeiten für Platten, Zuschnitte, Profile, Formteile und Dichtungen.
Die Zusammenarbeit verbindet die industrielle Projektbetreuung von steba mit dem spezialisierten Werkstoff- und Fertigungswissen von Martan Gummi. Dadurch können sowohl gängige Elastomerprodukte als auch individuelle Sonderlösungen für anspruchsvolle Anwendungen umgesetzt werden.
Warum Gummitechnik von steba?
- Gummiteile und Elastomerprodukte nach Zeichnung
- Gummiplatten, Gummimatten und Zuschnitte
- Gummiprofile und individuelle Profilquerschnitte
- Formteile, Puffer und Schwingungselemente
- Gummi-Metall-Verbindungen
- breites Spektrum technischer Elastomere
- unterschiedliche Shore-Härten und Materialqualitäten
- Unterstützung bei der Werkstoffauswahl
- Prototypen, Einzelteile, Kleinserien und Serien
- Verbindung mit Kunststoff-, Dichtungs- und Metalllösungen
- spezialisierter Partner Martan Gummi
- zentrale Projektbetreuung für Industrieunternehmen
Weitere Informationen zu steba und den verschiedenen Geschäftsbereichen finden Sie auf der Startseite der steba GmbH.
Häufige Fragen zur Gummitechnik
Was versteht man unter Gummitechnik?
Gummitechnik umfasst die Entwicklung, Auswahl und Fertigung technischer Produkte aus Elastomeren. Dazu gehören Gummiplatten, Zuschnitte, Profile, Formteile, Puffer, Schwingungselemente, Rollen, Verschleißteile und Gummi-Metall-Verbindungen.
Welche Gummiteile können gefertigt werden?
Gefertigt werden unter anderem Gummizuschnitte, Stanzteile, Profile, Formteile, Gummipuffer, Maschinenfüße, Rollen, Manschetten, Membranen, Faltenbälge und individuelle Elastomerbauteile nach Zeichnung.
Welche Elastomere stehen zur Verfügung?
Zum Werkstoffspektrum gehören unter anderem EPDM, NBR, SBR, NR, CR, FKM, Silikon, PUR, Vulkollan®, Zellkautschuk und Moosgummi. Weitere Spezialelastomere können abhängig von der Anwendung geprüft werden.
Welcher Gummi ist für Öle und Fette geeignet?
NBR wird häufig bei Kontakt mit Mineralölen, Fetten und vielen kraftstoffnahen Medien eingesetzt. Bei höheren Temperaturen oder aggressiveren Medien kann FKM geeigneter sein. Die tatsächliche Beständigkeit muss anhand des konkreten Mediums geprüft werden.
Welcher Gummi eignet sich für den Außenbereich?
EPDM eignet sich aufgrund seiner hohen Ozon-, UV- und Witterungsbeständigkeit für zahlreiche Außenanwendungen. Auch CR und spezielle Silikonqualitäten können abhängig von den weiteren Anforderungen geeignet sein.
Welcher Gummi eignet sich für hohe Temperaturen?
Für hohe Temperaturen werden häufig Silikon oder FKM eingesetzt. Welcher Werkstoff geeignet ist, hängt zusätzlich von Medium, mechanischer Belastung und Dauer der Temperatureinwirkung ab.
Was bedeutet Shore-Härte bei Gummi?
Die Shore-Härte beschreibt den Widerstand eines Elastomers gegen das Eindringen eines Prüfkörpers. Sie gibt eine Orientierung dafür, wie weich oder hart ein Gummimaterial ist, beschreibt jedoch nicht allein seine mechanische Belastbarkeit oder Eignung.
Können Gummiteile nach Zeichnung gefertigt werden?
Ja. Gummiteile können nach Zeichnung, CAD-Daten, Skizze, Muster oder technischer Spezifikation gefertigt werden. Material, Härte, Maße, Toleranzen und Stückzahl werden projektbezogen abgestimmt.
Sind selbstklebende Gummizuschnitte möglich?
Ja. Gummiplatten, Zellkautschuk und weitere geeignete Materialien können abhängig von Anwendung und Oberfläche mit einer selbstklebenden Ausrüstung versehen werden.
Was ist der Unterschied zwischen Zellkautschuk und Moosgummi?
Zellkautschuk besitzt überwiegend geschlossene Zellen und wird häufig für kompressible Abdichtungen und Zwischenlagen eingesetzt. Moosgummi ist weich und elastisch und eignet sich besonders für Profile, Polsterungen und leichte Abdichtungsaufgaben.
Was ist der Unterschied zwischen Gummitechnik und Dichtungstechnik?
Gummitechnik umfasst sämtliche technischen Elastomerprodukte, darunter Platten, Profile, Formteile, Puffer und Verschleißteile. Dichtungstechnik konzentriert sich gezielt auf Bauteile und Systeme, die Flüssigkeiten oder Gase zuverlässig abdichten.
Sind Prototypen und Kleinserien möglich?
Ja. Neben Serienproduktionen können auch Musterteile, Prototypen, Einzelanfertigungen und Kleinserien umgesetzt werden.
Welche Angaben werden für eine Anfrage benötigt?
Hilfreich sind eine Zeichnung oder ein Muster, Angaben zu Abmessungen, Härte, Stückzahl und Einsatzbedingungen. Besonders wichtig sind Medium, Temperatur, mechanische Belastung sowie eventuell erforderliche Zulassungen.
Gummiteile und Elastomerprodukte anfragen
Sie benötigen Gummiteile nach Zeichnung, Gummiplatten, Profile, Formteile, Schwingungsdämpfer oder individuelle Elastomerprodukte? Senden Sie uns Ihre technischen Unterlagen, die gewünschte Stückzahl und Angaben zur Anwendung.
Wir prüfen die Fertigungsmöglichkeiten und stimmen Werkstoff, Härte, Geometrie und Herstellungsverfahren mit Ihnen ab.





